Unser Leitbild

 

Bildung für Alle - Zukunft schaffen

1. Identität und Auftrag

Das Zentrum für Bildung und Beruf Saar gGmbH in Burbach (ZBB) ist eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung (gGmbH) mit Sitz in 66115 Saarbrücken, Ernst-Abbe-Str. 10.

DIFFERENZIERTE QUALIFIZIERUNGSPROJEKTE

In unseren Werkstätten können differenzierte Qualifizierungsprojekte durchgeführt werden. Für besonders benachteiligte Jugendliche (etwa junge Menschen mit Behinderung) stehen diese Werkstätten auch für erste Praktika mit pädagogisch geschultem Personal zur Verfügung, falls eine Vermittlung in Außenpraktika noch nicht möglich oder sinnvoll erscheint.


Die Chancen der unterschiedlichen Teilnehmer/innen auf eine gesellschaftliche Integration werden erhöht durch den Erwerb von fachspezifischen Kenntnissen und Fertigkeiten, von Schul- und Berufsabschlüssen, die Verbesserung der individuellen und sozialen Kompetenzen sowie die Vermittlung in Ausbildung und Beschäftigung.

DIE 80'ER

Am Anfang stand die Herausforderung: Zu Beginn der achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts hatten das Ausbildungsplatzdefizit und die Jugendarbeitslosigkeit im Saarland einen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Um direkt Hilfe leisten zu können, rief die Landeshauptstadt Saarbrücken ein eigenes Projekt ins Leben, das »Programm zur Bekämpfung der Berufsnot junger Menschen« , dessen Fokus auf der Schaffung einer außerbetrieblichen Ausbildungsstätte lag.

DER STARTSCHUSS

Die Geburtsstunde des damaligen »Ausbildungszentrum Burbach (AZB)« fiel auf den 03.01.1984. An diesem Tag kamen 62 Auszubildende zu ihrer ersten Schicht in die neu eingerichteten Werkstätten auf dem ehemaligen Hüttengelände in Burbach. Die Gebäude und Anlagen hatte ARBED Saarstahl dem AZB (dem heutigen ZBB) pachtfrei überlassen.

Bereits im Oktober desselben Jahres wurde das AZB selbstständig. Rechtsform war damals und ist bis heute die »gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung (gGmbH)«. Alleinige Gesellschafterin war die Gesellschaft für Innovation und Unternehmensförderung mbH (GIU), die seit 1984 das Saarbrücken Innovations- und Technologiezentrum (SITZ) betreibt.

Von Beginn an konzentrierte sich das ZBB darauf, Projekte für besonders benachteiligte Zielgruppen des Arbeitsmarktes durchzuführen. Überwiegend Jugendliche, die aufgrund ihrer persönlichen oder sozialen Situation auf dem freien Ausbildungs- und Arbeitsmarkt keine Chance hatten, wurden durch entsprechende Stütz- und Fördermaßnahmen (re-)integriert.

UMZUG

Während der Sanierungsarbeiten auf dem Gelände der früheren Burbacher Hütte wurde der Hauptstandort des ZBB ins St. Johanner Industriegebiet Ost, nach Schroten 1 a, verlagert. Ab 1997 kehrte das ZBB zu seinen Burbacher Ursprüngen zurück und bezog 2001 den neuen Hauptsitz in der Ernst-Abbe-Straße auf den Saarterrassen.

Alleinige Gesellschafterin ist seit 2004 die Landeshauptstadt Saarbrücken (LHS) und das ZBB damit als städtisches Unternehmen in den »Konzern LHS« eingegliedert. Im Verlauf der Folgejahre entwickelte sich durch Erschließung neuer und zusätzlicher Tätigkeitsfelder, Eröffnung von weiteren Standorten und durch konsequente Ausweitung der Übernahme von Verantwortung im Bildungs- und Beschäftigungsbereich das Unternehmen in seiner heutigen Form. Seit 2010 trägt es den Namen »Zentrum für Bildung und Beruf Saar gGmbH in Burbach (ZBB)«.

MODERNES DIENSTLEISTUNGSZENTRUM

Das ZBB ist eines der führenden saarländischen Unternehmen in der Entwicklung von Perspektiven für Personen mit erhöhtem Förderbedarf, es ist eingebunden in ein umfangreiches Netzwerk unterschiedlicher Kooperationspartner auf der Ebene der Europäischen Union sowie auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene.
 
 
 
 
...‟Im Mittelpunkt unserer
Aktivitäten stehen die
Menschen”...

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2. Werte: Wofür stehen wir?

Entsprechend dem Leitspruch »Bildung für Alle – Zukunft schaffen« steht das ZBB für Chancengleichheit und Partizipation aller, insbesondere benachteiliger Zielgruppen, an Bildung, Beschäftigung und am gesellschaftlichen Wohlstand.

CHANCENGLEICHHEIT UND PARTIZIPATION

17 MalerDurch die Förderung von benachteiligten Zielgruppen werden die individuellen Voraussetzungen geschaffen, um eine Integration in Arbeitswelt und Gesellschaft zu ermöglichen und damit die persönliche Lebensqualitätunserer Lernenden zu verbessern. Im Mittelpunkt unserer Aktivitäten stehen die Menschen, die in unterschiedlicher Art und Weise von den Problemen des Arbeitsmarktes und ihren Folgen betroffen sind. Wir bieten durch kreative und innovative Angebote adäquate Hilfsmöglichkeiten an.


Das ZBB ist sich bewusst, dass langfristig die Maßnahmen nur dann Erfolg haben, wenn die Lage der Wirtschaft und die Bedingungen am Arbeitsmarkt sich so entwickeln, dass weitaus mehr Arbeitsfähige vom Arbeitsmarkt aufgenommen werden. Arbeitsmarktpolitik kann eine auf Vollbeschäftigung ausgerichtete Wirt-
schaftspolitik nicht ersetzen.


Hinter den nüchternen Zahlen unserer Teilnehmenden verbergen sich zerstörte Hoffnungen, verbaute Lebensperspektiven, Enttäuschungen und Resignation, Einzelschicksale. Hier sehen wir es als unsere Aufgabe an, adäquate Maßnahmen für die unterschiedlichen Zielgruppen zu entwickeln, die eine Integration unterstützen und fördern und in dieser Richtung auch Visionen zu entwickeln. Integraler Bestandteil aller Maßnahmen sind der Kompetenzansatz und die Vermittlung von Hilfe zur Selbsthilfe.

Die Gesellschaft hat seit ihrer Gründung unter Beweis stellen können, dass sie auf neue Herausforderungen durch angepasste Maßnahmen und Strategien, häufig auch mit innovativen Modellprojekten, zu reagieren in der Lage ist. Diese Kompetenz und Innovationsfähigkeit auch in Zukunft zu erhalten, bleibt eine stetige Herausforderung und bildungspolitische Aufgabe.

WELTANSCHAULICH OFFEN

ZBB-MetallDie Lernenden des ZBB kommen aus unterschiedlichen Ländern, haben unterschiedliche religiöse Vorstellungen und kulturelle Hintergründe, haben unterschiedliche Hautfarben und bringen unterschiedliche persönliche und soziale Voraussetzungen mit. Das multiethnische Zusammenleben im Unternehmen steht im unmittelbaren Zusammenhang mit einer demokratischen und
emanzipierten Werteordnung.

Daher tritt das ZBB für demokratische Werte und Verhaltensweisen sowie für die Akzeptanz des Einzelnen ein und wendet sich in seinen Maßnahmen gegen fremdenfeindliche, antisemitische, rassistische und diskriminierende Verhaltensweisen. Das ZBB tritt ein für eine offene Gesellschaft, für die Akzeptanz unterschiedlicher Lebensweisen und sexueller Orientierungen, für die Gleichstellung der Geschlechter und für eine angstfreie, emanzipierte Stellung einer bzw. eines Jeden in unserem Unternehmen.

Diese gegenseitige Akzeptanz und Toleranz spiegelt sich auch in der Arbeit unseres Unternehmens wieder: Zentrales Arbeitsprinzip ist das Zusammenwirken verschiedener Berufsgruppen auf Augenhöhe (Sozial-
pädagogische Fachkräfte, Lehrkräfte, Anleiter/innen, Ausbilder/innen, Verwaltungskräfte). Dies erfordert Mitarbeiter/innen, die sich in ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten durch fachliches und pädagogisches Know-
how, Flexibilität, Engagement, Selbstständigkeit, Eigenverantwortung, Verbindlichkeit und Toleranz auszeichnen.

Im Sinne des Gender Mainstreaming geht es uns darum, gesellschaftliche Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern (»Gender«, verstanden als soziales Geschlecht) in allen Bereichen und bei allen Planungs- und Entscheidungsschritten immer bewusst wahrzunehmen und zu berücksichtigen (»Mainstreaming«). Wir prüfen alle unsere Vorhaben auf ihre möglichen Auswirkungen und gestalten sie so, dass sie auch einen Beitrag zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern leisten.

Analog zum Gender Mainstreaming wird von uns Cultural Mainstreaming als Strategie gesehen, um die Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Mitarbeiter/innen und Teilnehmer/innen unserer Einrichtung als Ressourcen und Potenziale zu nutzen. Ziel ist die Sicherung gleicher Teilhabechancen. Kulturelle Zuschreibungen und Vorurteile werden reflektiert und die interkulturellen Kompetenzen der Mitarbeiter/innen durch Fort- und Weiterbildungsangebote gestärkt und ausgebaut.

 
 

17 MalerMAßSTAB
DES HANDELNS
ist die Zufriedenheit unserer Lernenden sowie unserer Kooperationspartner unter Aufrechterhaltung der betrieblichen Leistungsfähigkeit und unserer Identität.

 

3. Kunden: Adressaten und reale Teilnehmende

Die beruflichen Eingliederungs- und Integrationsmaßnahmen des ZBB richten sich überwiegend an
Personen mit erhöhtem Förderbedarf. 

WEITERE KUNDEN SIND...

...SIND DIE JEWEILIGEN KOOPERATIONSPARTNER UNSERER MAßNAHMEN,
d.h. die Agentur für Arbeit, die Jobcenter, die Ministerien des Bundes, die Saarländische Landesregierung und ihre Behörden, die Landeshauptstadt Saarbrücken und andere Kommunen, der Regionalverband Saarbrücken und andere Landkreise, die Berufsverbände und Betriebe, die zuständigen Berufsschulen, soziale Beratungsstellen und andere Träger. Zur optimalen Förderung unserer Lernenden wird mit diesen Kooperationspartnern eng zusammengearbeitet.

ZUR ZIELGRUPPE GEHÖREN JUGENDLICHE,

5 Holzdie berufliche Orientierungsangebote brauchen, die mit unserer Unterstützung den Hauptschulabschluss erwerben und zusätzliche Förderangebote benötigen, um eine Berufsausbildung erfolgreich abschließen zu können oder beruflich integriert zu werden.

ZUR ZIELGRUPPE GEHÖREN ERWACHSENE,

87 Landschaftsbaudenen in ihrem Erwerbsleben aufgrund fehlender Ausbildung, Qualifizierung, ihres Geschlechtes, körperlicher und geistiger Einschränkungen oder ihrer kulturellen Wurzeln die Teilhabe am beruflichen und gesellschaftlichen Leben erschwert ist und die neue Chancen und Fördermöglichkeiten benötigen.

 

4. Allgemeine Ziele

Die Arbeit des ZBB zielt auf die berufliche und soziale Integration der Lernenden und die Kompensierung individueller und gesellschaftlicher Benachteiligungen durch Beratung, Orientierung, Training, Beschäftigung, Qualifizierung, Ausbildung und Vermittlung.

VERMITTELT WERDEN DEN TEILNEHMER/INNEN...

...DAHER MIT UNTERSCHIEDLICHER GEWICHTUNG UND AUSPRÄGUNG JE NACH ART UND ZIEL DER JEWEILIGEN MAẞNAHME:

 

  • |Persönliche und soziale Kompetenzen / Kulturtechniken
  • |Methodische Kompetenzen zum Erlernen bzw. zur Aneignung von Kenntnissen und Fertigkeiten
  • |Beruflich-fachliche Kompetenzen/Arbeitsverhalten
  • |Kommunikations- und Medienkompetenz (inkl. EDV)

DIE CHANCEN DER LERNENDEN...

...AUF EINE GESELLSCHAFTLICHE INTEGRATION WERDEN DABEI ERHÖHT DURCH:

  • |den Erwerb von fachspezifischen Kenntnissen und Fertigkeiten
  • |den Erwerb von ,Zertifikaten, Schul- und Berufsabschlüssen
  • |die Verbesserung der personalen und sozialen Kompetenzen
  • |die Vermittlung in eine weiterführende Qualifizierung, in Ausbildung und Arbeit.

MAßSTAB DES HANDELNS

Maßstab des Handelns ist die Zufriedenheit unserer Lernenden sowie unserer Kooperationspartner unter Aufrechterhaltung der betrieblichen Leistungsfähigkeit und unserer Identität.

Ein weiteres Ziel ist es, durch die Mitarbeit in Trägerstrukturen, Planungs- und Partnerschaftsnetzwerken und Bildungsausschüssen Einfluss zu nehmen auf die Verbesserung der Rahmenbedingungen beruflicher Integrationsmaßnahmen und die Entwicklung von Arbeitsmarkt-, Beschäftigungs- und Sozialpolitik.

 

 

5. Fähigkeiten

Das ZBB SAAR verfügt über eine Vielfalt von sozialpädagogischen Methoden und Handlungskompetenzen, pädagogisch fundierten Methoden der Wissensvermittlung im Hinblick auf Fähigkeiten und Fertigkeiten. Das ZBB SAAR arbeitet zukunftsorientiert und weltanschaulich offen.

UNSERE FÄHIGKEITEN:

  • | Wir arbeiten konzeptionell und orientiert an den Bedürfnissen unserer Kundinnen und Kunden.
  • | Wir unterstützen und ermöglichen die berufliche und soziale Integration benachteiligter Jugendlicher und Erwachsener sowie die Kompensierung individueller und gesellschaftlicher Benachteiligungen durch Beratung, Orientierung, Qualifizierung, Beschäftigung, Ausbildung und Vermittlung.
  • | Wir bieten eine individuelle Förder- und Berufswegeplanung für benachteiligte Jugendliche
  • | Wir bieten die Vermittlung personaler, sozialer, methodischer sowie beruflich-fachlicher Kompetenzen und sichern die Schaffung des Zuganges zu neuen Kommunikationstechnologien auch für benachteiligte Zielgruppen.
  • | Wir wenden überwiegend handlungsorientierte Methoden der Wissens- und Kompetenzvermittlung an.
  • | Wir setzen an den vorhandenen Stärken und Fähigkeiten unserer Lernenden an (Kompetenzansatz).
  • | Wir bieten sinnvolle und nachhaltige Beschäftigung vor allem für langzeitarbeitslose Menschen.
  • | Wir verfügen über ein breit gestreutes Netz an betrieblichen Kooperationspartnern aus ganz unterschiedlichen Berufsfeldern und vermitteln unsere Lernenden passgenau in Orientierungs- und Vermittlungspraktika.
  • | Wir kooperieren seit vielen Jahren erfolgreich mit der Agentur für Arbeit Saarland, mit dem Jobcenter Saarbrücken, dem Regionalverband Saarbrücken, dem Landkreis Saar-Pfalz, dem Landkreis St. Wendel, der
    Landeshauptstadt Saarbrücken und weiteren saarländischen Kommunen, der Saarländischen Landesregierung und ihren Behörden, mit Migrantenselbstorganisationen, mit anderen Trägern sowie mit allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen.
  • | Wir verfügen über langjährige, gute Kontakte zu den regionalen Akteuren des Berufsstandes, den Kammern und zu Betrieben.
  • | Wir verfügen über langjährige Erfahrung in der verwaltungsmäßigen Beantragung und Verwendungsnachweisführung von Projekten.
  • |Wir verfügen über notwendiges betriebswirtschaftliches Wissen und eine zielgruppenadäquate Infrastruktur.
  • | Wir besitzen langjährige interregionale und europäische Erfahrungen im Rahmen unterschiedlicher Förderprogramme von EU, Bund und Land (INTERREG; Urban, Leonardo, Integra, Horizon, Youth Start, Kompetenzagenturen, Perspektive Berufsabschluss, JOBSTARTER, Soziale Stadt, Xenos, Gute Arbeit für Alleinerziehende, Perspektive 50Plus, Ressourcen stärken, unternehmenswert:Mensch, Europäischer Sozialfonds).
  • | Wir reagieren auf neue Herausforderungen kreativ und flexibel durch angepasste Maßnahmen und Stra-
    tegien sowie mit innovativen Modellprojekten.
  • | Unser berufliches Handeln unterliegt regelmäßiger Evaluation und Reflexion.
  • | Wir sind innovationsfreudig und kreativ, Flexibilität und Kontinuität zeichnen uns aus.
  • | Unser berufliches Handeln unterliegt regelmäßiger Evaluation und Reflexion.

 

photocase tauziehen real enricoWir besitzen langjährige interregionale und europäische Erfahrungen durch die Teilnahme an entsprechenden EU-Projekten. Wir sind innovationsfreudig und kreativ, Flexibilität und Kontinuität zeichnen uns aus. Unser berufliches Handeln unterliegt regelmäßiger Evaluation und Reflexion.

 
 

 6. Leistungen

Das ZBB führt Projekte in den Bereichen »Berufsvorbereitung«, »Aus- und Weiterbildung«, »Beschäftigung und Qualifizierung« sowie »Beratung und Vermittlung« durch und fördert kulturelle Aktivitäten so-wie die soziale und soziokulturelle Infrastruktur.

Das ZBB bietet im Einzelnen vielfältige Dienstleistungen:

BERATUNG UND VERMITTLUNG:

  • | Beratung, Coaching und direkte Vermittlung in Ausbildung und Beschäftigung für unterschiedliche Zielgruppen (Personen mit Migrationshintergrund, Frauen, Alleinerziehende, Personenkreis 50plus u. a.);
  • | Akquisition zusätzlicher Ausbildungsplätze für Jugendliche mit erhöhtem Förderbedarf; Begleitung während der Ausbildung; Beratung und Hilfestellung für Jugendliche und Ausbildungsbetriebe.

 

 

BESCHÄFTIGUNG UND QUALIFIZIERUNG:

  • | Reine Beschäftigungsmaßnahmen oder Kombination von Beschäftigung und Lernen;
  • | im Rahmen der Beschäftigung werden zusätzliche und gemeinnützige Arbeiten ausgeführt; im Rahmen des Lernens werden beruflich-fachliche und allgemeinbildende Inhalte sowie personale, soziale und methodische Kompetenzen vermittelt; integrierte sozialpädagogische Begleitung

 

 

BERUFLICHE WEITERBILDUNG:

  • | Erlangung eines anerkannten Abschlusses nach dem Berufsbildungsgesetz vor der jeweiligen Kammer bzw. der zuständigen Stelle (Bildungsministerium); Zielerreichung mit Hilfe zusätzlicher Stütz- und Förderangebote;
  • | Qualifizierungen in technisch-gewerblichen und kaufmännischen Berufsfeldern; im Dienstleistungsbereich; in der Kranken- und Altenhilfe; IHK-Zertifikatskurse; zielgruppenadäquate integrationsrelevante berufsbezogene Kompetenzvermittlungen; abschlussbezogene, individuell angepasste Bildungsmodule.

 

 

AUSBILDUNG:

  • | Erlangung eines anerkannten Abschlusses nach dem Berufsbildungsgesetz vor der jeweiligen Kammer bzw. der zuständigen Stelle (Bildungsministerium); Zielerreichung mit Hilfe zusätzlicher Stütz- und Förderangebote;
  • | Ausbildungsberechtigung für die Berufe Konstruktionsmechaniker/in, Metallbauer/in, Teilezurichter/in, Maler/- in und Lackierer/in, Tischler/in, Kauffrau/Kaufmann im Einzelhandel, Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement, Friseur/in, Hauswirtschafter/in, Koch/Köchin, Restaurantfachfrau/-mann, Landschaftsgärtner/in, Florist-/in;
  • | Vermittlung von Schlüsselqualifikationen (personale, soziale, methodische Kompetenzen) und ergänzender, innovativer Inhalte zur Verbesserung der Berufsperspektiven.

 

BERUFSVORBEREITUNG:

  • | berufliche Orientierung und Verbesserung der beruflichen Eingliederungschancen für Jugendliche; Erweiterung des Berufswahlspektrums; Erwerb betrieblicher Erfahrungen;
  • | Vermittlung fachpraktischer und fachtheoretischer Grundkenntnisse und Fertigkeiten; Findung, Überprüfung und Festigung der Berufswahlentscheidung unter Berücksichtigung der Interessen, Fähigkeiten, Fertigkeiten des Jugendlichen sowie den unterschiedlichen Anforderungen der Berufe und des regionalen Ausbildungs- und Arbeitsmarktes;
  • | Vermittlung fachpraktischer und fachtheoretischerGrundkenntnisse und Fertigkeiten; Findung, Überprüfung und Festigung der Berufswahlentscheidung unter Berücksichtigung der Interessen, Fähigkeiten, Fertigkeiten des Jugendlichen sowie den unterschiedlichen Anforderungen der Berufe und des regionalen Ausbildungs- und Arbeitsmarktes;

 

 

42 LandschaftsbauWir erstellen für unsere Lernenden individuelle Förder- und Berufswegepläne. Wir ermöglichen den Lernenden den Zugang zu neuen Kommunikations-Technologien. Wir vermitteln unsere Lernenden in externe Betriebspraktika. Wir arbeiten konstruktiv mit unseren Kooperationspartnern in Fördernetzen zusammen.
 

 

7. Ressourcen

Das ZBB führt seit seinem Bestehen Maßnahmen insbesondere für Personengruppen mit erhöhtem Förderbedarf durch und kann von daher auf eine langjährige Erfahrung, ein fundiertes Wissen und vielfältige Kooperationen verweisen.

DAS ZBB VERFÜGT ÜBER:

  • | ein qualifiziertes und motiviertes Fachpersonal
  • | Verkehrstechnisch günstig gelegene, entsprechend ausgestattete helle, freundliche Werkstätten und Unterrichtsräume
  • |ein eigenes Schulungszentrum für den Fachbereich Garten- und Landschaftsbau mit entsprechendem Außengelände, großem Lehrgarten und überdachten Übungsflächen
  • |eigene Standorte für einzelne Projekte mit einer entsprechenden Infrastruktur und Kooperationspartnern vor Ort
  • |gute Kontakte zu Akteuren unterschiedlicher Ausprägung in der regionalen Wirtschaft
  • |ein umfangreiches, externes Netzwerk langjähriger Kooperationspartner
  • |professionelle Erfahrung in der Akquise, Konzeptionierung, Planung und Durchführung von Projekten
  • |eine effektiv arbeitende Verwaltung
  • |programmgebundene Fördermittel unterschiedlicher Förderinstanzen von kommunalem bis europäischen Niveau

 

 

 

8. Definition gelungenen Lernens

Ein gelungenes Lernen beinhaltet, dass die Lernenden eigene Perspektiven entwickeln und allgemeine Kompetenzen für einen konfliktfähigen, zielgerichteten menschlichen Umgang erworben haben.

INTEGRATION

Ziel der beruflichen Eingliederung ist die (Re-) Integration in den allgemeinen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Hierauf ist der Lernprozess ausgerichtet. Dabei wird neben den kognitiven großer Wert auf die affektiven Lernziele gelegt, die sich in Verhaltenseinstellungen und Persönlichkeitsveränderungen bemerkbar machen.

Lernen ist gelungen, wenn die Lernenden ihre individuellen Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe erkennen und nutzen. Sie entwickeln eigene Perspektiven auf der Grundlage ihrer persönlichen Stärken und Fähigkeiten. Zusätzlich erwerben sie fachliche und persönliche Kompetenzen, um selbst gesteckte, angemessene und realistische Ziele messbar u erreichen. 

 

IM ZENTRUM DER LERNPROZESSE STEHEN DIE LERNENDEN

44 LandschaftsbauDie Entwicklung der Lernenden reicht daher über den Erwerb von beruflichen Kenntnissen und Fertigkeiten hinaus. Sie bezieht sich auf die gesamte Persönlichkeit mit ihren persönlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen. Dazu werden ihnen ganzheitlich orientierte Hilfen angeboten.

Neben der Erlangung von formalen Abschlüssen (Berufsabschluss, Schulabschluss, Zertifikatsabschluss, Teilqualifikationen) geht es um eine dauerhafte Platzierung in Ausbildung und/oder Arbeit.

Über die Vermittlung formaler Abschlüsse hinaus, wird die Persönlichkeit der Lernenden stabilisiert, um selbständig ihr Leben gestalten und organisieren zu können. Die Lernprozesse setzen an den vorhandenen Stärken und Fähigkeiten der Lernenden an (Kompetenzansatz) und im Zentrum stehen die Lernenden.

Die Lehrenden in unseren Maßnahmen begleiten und unterstützen die Lern- und Entwicklungsprozesse durch wertschätzende Förderung und handlungsorientierte Lernformen. Angemessene Rahmenbedingungen und ein entsprechendes Lernumfeld helfen allen Handelnden die angestrebten Ziele zu erreichen.